Dem Basotho-Volk die Liebe Jesus bringen – und dabei in allem auf Gott vertrauen.“

Dies ist Auftrag und Lebensgrundlage für Familie Schmidt geworden, die seit 2012 mit der internationalen Missionsorganisation OM im Südlichen Afrika tätig ist.

Stephan und Christiane sind Eltern von zwei Mädchen und zwei Jungen. Theresa, die älteste Tochter, ist bereits wieder zurück in Deutschland. Emilia wird ihren Schulabschluss in einer südafrikanischen Schule Ende 2020 bekommen. Samuel und Silas werden zu Hause mit dem Material der Deutschen Fernschule unterrichtet.

Ein Großteil der Menschen im subsaharischen Afrika bezeichnet sich als Christen. Sie haben den Namen ‚Jesus‘ gehört oder gehen sogar zur Kirche. Doch die wenigsten von ihnen kennen Jesus wirklich oder haben gar eine lebendige Beziehung zu Ihm. Nachfolge- und Jüngerschaftstraining ist uns daher eine Herzensangelegenheit. Hoffnungslosen das Vertrauen auf Gott weiterzugeben und gemeinsam Seinem Weg zu folgen. Wir sind dankbar, dass unsere Gemeinde uns als Missionare nach Afrika sendet und wir daher die Möglichkeit haben, diesen Auftrag zu erfüllen.“

Nach einer speziellen Ausbildung für Missionare in Südafrika übernahm Stephan zunächst die Leitung des nationalen Outreach-Programms im OM-Büro in Pretoria, dann die landesweite Koordination aller verwaltungstechnischen Aufgaben von OM Südafrika. Christiane lehrte im AIDS Hope Center im Township Mamelodie Frauen das Schneidern und Business-Grundlagen. Damit gab sie ihnen die Möglichkeit, ein selbstständiges Einkommen zu erwirtschaften. 2017 bereitete die Familie ihren Umzug nach Lesotho vor. Das ist ein kleines, bergiges Königreich, umschlossen von Südafrika.

In Lesotho ist das Christentum fest mit Ahnenverehrung verknüpft und das Handeln im Alltag vom Glauben am Sonntag getrennt. Viele religiöse Führer und Pastoren erlauben kein selbstständiges Bibelstudium. Uns ist es wichtig, den Menschen ganzheitlich zu helfen – mit der Verkündigung des Evangeliums ebenso wie mit einem Ausbildungsangebot.“

Seit 2018 leben Schmidts nun in Lesotho, um dort in der Bergregion eine Missionsstation aufzubauen. Es soll unter anderem ein Berufsausbildungszentrum mit integriertem Jüngerschaftskurs entstehen. Ein neues Konzept für Gemeindegründungen, sowie das Jüngerschaftstraining sind im Entstehen. Ziel ist es, den Menschen vor Ort die Liebe Jesu zu zeigen und Nachfolge zu leben.

Die 2018 gegründete Gemeinde in den Bergen von Lesotho erlebt ein kontinuierliches Wachstum, immer mehr Menschen übergeben ihr Leben Jesus und lassen sich taufen. Zudem finden immer wieder Outreach-Einsätze in den umliegenden Dörfern statt.

Im August 2019 wurde Stephan als neuer Leiter für das OM Lesotho-Team berufen.

Das Team vor Ort ist inzwischen auf 15 Vollzeitmitarbeiter inkl. 5 Kinder angewachsen, neun davon sind Basotho. Das gemeinsame Zusammenleben und -arbeiten zeigt uns allen viel über die jeweils andere Kultur und lehrt uns, tolerant und weltoffen zu sein.“ (Stand Juni 2020)

Alle Mitarbeiter bei OM sind unbezahlte Freiwillige und werden durch Spenden von Kirchen, Familie oder Freunden versorgt. Die Basotho unter uns tragen durch landwirtschaftliche Arbeit zu ihrem Lebensunterhalt bei. Sie haben keinen Spenderkreis.